Mein Leben 2

Hier bin ich wieder und fange auch gleich mal an. In meinem letzten eintrag habe ich ja erwähnt das mein Vater ein Arsch war bzw Ist. In meiner Kindheit war es ein großes hin und her. Ob er mich nun sehen darf oder nicht ich wusste damals nicht warum alles so angespannt war. Mein Vater durfte mich damals nur in Begleitung des Jugendamts sehen. Ich hatte angst vor meinem Vater Ich war ja auch noch ziemlich jung um zu verstehen 5 oder 6 war ich da. Für mich war es ein fremder der vor mir stand und mich liebevoll begrüßte. Es ist nur einmal zu solch ein treffen in meiner kindheit gekommen. Ich hatte wohl zu viel angst mich noch einmal mit dieser person zu treffen. Als ich denn alt genug war um zu verstehen was eigentlich los war. Hat mir meine mutter die Akte gegeben in der alles stand warum er das Sorgerecht verloren hat. Er wollte meine mutter umbringen, hat ihr bis aufs äußerste gedroht und sie fertig gemacht. Seit ich das weiß hasse ich diese Person. Er hat zwar versucht oft kontakt aufzunehmen aber wieso sollte ich jemandem verzeihen oder auch nur zuhören der so fremd für mich ist. Ich habe absolut keinen Bezug. Meine mutter war dadurch ziemlich geprägt das habe ich auch gespürt. Sie hat natürlich damals jemand neues kennen gelernt meinen Stiefvater. Mein Bruder und ich hatte angst bzw Respekt vor ihm weil er unberechenbar war. Er ist oft ausgerastet wegen Kleinigkeiten wenn man zb seine kartoffel nicht essen wollte. Meine Mutter wurde ein weiteres mal schwanger. Als mein kleiner Bruder geboren wurde, wurde alles anders. Wir wurde vom Stiefvater noch ungerechter behandelt und meine Mutter hat kaum etwas dagegen getan. Wahrscheinlich weil sie selbst angst vor ihm hatte. Mein älterer Bruder und ich fingen an den kleinen dafür verantwortlich zu machen das er besser behandelt wurde. Wir haben ihn oft ausgegrenzt und auch gemobbt. Klar bereue ich es seit ich älter geworden bin aber damals wusste man sich nicht anders zu helfen. Wir sind dann auch ziemlich oft umgezogen so 13 mal. Es war schwer für mich Freunde zu finden aber ich habe mich daran gewöhnt alleine zu sein. Ich hatte in der Schulzeit nur eine beste Freundin habe mich nur kaum privat mit ihr getroffen weil ich eher ein Einzelgänger war. So bald geht es weiter.

25.3.14 10:37, kommentieren

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Mein Leben

Ich habe mich dazu entschieden einen Blog zu schreiben, weil ich hoffe das es mir dadurch besser geht. Ich bin 20 jahre alt und habe im leben schon viel erlebt worüber ich auch gerne schreiben möchte. Ich befinde mich zurzeit in einer psychiatrie. Hört sich erst einmal komisch an muss ich sagen aber ich sehe darin meine einzigste Hoffnung mein leben wieder in den griff zu bekommen. Ich habe in meiner kindheit sehr schnell gelernt das Menschen wirklich skrupellos sein können. Und habe damals mein Vertrauen in die Tiere gelegt weil ich dort Geborgenheit und liebe bekam. Ich war im Kindergarten schon ein Außenseiter nur verstehe ich bis heute nicht warum. Der einzigste der immer zu mir gehalten hat war mein großer Bruder. Klar wir haben uns viel gestritten aber das ist ja normal. Ich war froh ihn zu haben um nicht ganz alleine zu sein. In der schule wurde es auch nicht besser eher im Gegenteil. Man hat meinen Nachnamen dazu genutzt mich fertig zu machen heute ist es mir egal. Wäre es früher nur auch so gewesen. In meiner Kindheit habe ich auch nie die mütterliche liebe bekommen die sich ein Kind gerne gewünscht hätte. Es ist schwer sich daran zu erinnern wie sie damals war um ehrlich zu sein ,wahrscheinlich habe ich es verdrängt. Nunja also musste ich mich mehr oder weniger alleine mit meinem bruder durchs leben kämpfen. Ich wollte in der schule gern irgendwo dazugehören um das Gefühl zu haben "Normal" zu sein. Aber ich habe dieses Gefühl nicht erfahren im Gegenteil man hat mich ausgegrenzt und nach der schule nieder gemacht und mich durch den dreck gezogen also wirklich auf den boden geschmissen und mich dann auf dem harten boden geschleift. Ich habe es einfach mit mir machen lassen. Ich habe mich nie gewehrt. Ich habe mich öfters krank gemeldet habe Bauchschmerzen vorgetäuscht weil ich nicht mehr konnte. Eines tages war es so schlimm da war ich gerade mal 11 da saß ich mit einem Messer im zimmer und wollte meinem leben ein ende bereiten. Ich konnte es nicht, ich dachte an meinen damaligen Hund und wollt ihn nicht zurück lassen ein wirklicher Grund war es in eueren augen wahrscheinlich nicht aber für mich war es ein wichtiger Grund. Ab meinem 11. Lebensjahr ging es wirklich bergab. Meinem Bruder ging es damals sehr schlecht wegen der schule und ist damals nach Frankfurt zu unserer oma gezogen. Meine hauptbezugsperson war weg. Und es brach eine welt für mich zusammen. Paar tage vergingen und da kam meine mutter eines nachts zu mir und wollte sich vergewissern das ich sie niemals verlassen werden. Natürlich gab ich ihr mein versprechen. Sie fing an mich als ihr beste Freundin zu sehen sie redete mit mir über wirklich alles das sie damals von ihrem Stiefvater vergewaltigt wurde und alles aber das mit 11 zu verkraften war doch sehr anstrengend. Das ging regelmäßig so weiter irgendwann verspürte ich den zwang alles zu wissen wenn etwas nicht stimmte. Das Problem habe ich bis heute sehr nervig muss ich sagen. Meinen richtigen Vater kannte ich zu der zeit nicht wirklich ich wusste nur das er ein Arsch war. So hier höre ich für heute auf und schreibe sonntag das nächste mal wieder. Bis denn

21.3.14 21:39, kommentieren